Keinen Fußbreit dem Rechtsextremismus

Am Dienstag, den 5. Januar fand im Bürgerhaus Finthen der Wahlkampfauftakt der rheinland-pfälzischen AfD statt. Wir Jusos haben uns an der Demonstration gegen diese Veranstaltung beteiligt, um zu zeigen, dass rechtspopulistische und rechtsnationale Parolen keinen Platz haben in Mainz. Gemeinsam mit unserem Landtagsabgeordneten Johannes Klomann und rund 400 weiteren Personen haben wir friedlich gegen die AfD demonstriert. 

 

Mainz ist eine sehr weltoffene Stadt und, gerade durch die Universität, auch eine sehr junge. Die AfD mit ihrem menschenverachtenden Hass und ihrer Hetze passt deshalb nicht hier her“ , nannte unsere Schriftführerin Annika Sinner vor Ort einem Team von Sat.1 als Grund für ihre Beteiligung an der Demonstration. 

Die AfD schockiert täglich mit neuen rechtspopulistischen Parolen, allen voran Björn Höcke. Thüringer! Deutsche! 3000 Jahre Europa! 1000 Jahre Deutschland!, brüllte dieser bei einer Demonstration in Erfurt laut ins Mikrofon. In die rechte Ecke will er trotzdem nicht gestellt werden. AfD-Vize Gauland, der auch im Finther Bürgerhaus war, unterstütz seinen Parteigenossen in solchen Äußerungen offen, ein Parteiausschluss sei für ihn nicht denkbar.

 

Für uns Jusos Mainz gilt deshalb, dass im März keine rechtsnationale und rechtsextreme Partei, ob AfD, NPD oder III. Weg, in den Landtag einziehen darf. Dafür werden wir zusammen mit unserer Spitzenkandidatin Malu Dreyer kämpfen!