Jusos Mainz fordern freies WLAN ohne Kommerz

Die Jusos Mainz haben sich auf Ihrer Generalversammlung am Samstag im Bürgerhaus Mainz-Finthen für einen konkreten Plan zur Errichtung einer freien WLAN-Versorgung in der Landeshauptstadt ausgesprochen. In einem entsprechenden Antrag fordern sie die Realisierung einer solchen Versorgung mithilfe nichtkommerzieller Anbieter wie „Freifunk“.

Der Juso-Vorsitzende Timo Haungs erklärt hierzu: „Öffentliche Hot Spots von kommerziellen Anbietern wie Telekom und Co., mit begrenzter Nutzungsdauer und nicht abschließend geklärter Speicherung von Nutzungsdaten, lehnen wir ab. Projekte wie „Freifunk“ sind die deutlich bessere Alternative.“

 

Kathleen Tetsch, ebenfalls Vorsitzende der Jusos Mainz, ergänzt: „Wir plädieren für die Einsetzung einer Taskforce, bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, Freifunkerinnen und Freifunkern sowie weiteren Personen mit der nötigen Expertise, die für den Ausbau von freiem und offenem WLAN in den städtischen Gebäuden ein entsprechendes Konzept erarbeitet.“