Jusos Mainz zur Mindestlohn-Erhöhung: Altersarmut muss verhindert werden!

Zur geplanten Anhebung des Mindestlohns um 34 Cent ab 2017 erklären die Mainzer Juso-Vorsitzenden Timo Haungs und Kathleen Tetsch:

 

"Es ist richtig, die Anhebung des Mindestlohns an die durch Tarifverhandlungen bedingten Lohnsteigerungen zu koppeln. Zuvor muss jedoch zwingend sichergestellt werden, dass der Mindestlohn nicht nur für ein auskömmliches Einkommen sorgt, sondern auch das Abrutschen in Altersarmut konsequent verhindert. Solange dies nicht der Fall ist, sind die schrittweisen Anhebungen im Cent-Bereich schlicht und ergreifend zu wenig."


"Die Mindestlohnskeptiker haben durch völlig überzogene Horrorszenarien, von denen kein einziges eingetreten ist, ihre Glaubwürdigkeit in der Mindestlohnfrage verspielt", so Tetsch und Haungs weiter. "Die Zeit der Bedenkenträgerei ist vorbei. Der Mindestlohn ist ein Erfolgsmodell. Jetzt gilt es, ihn in ausreichender Höhe auszugestalten und Ausnahmen, beispielsweise für Jugendliche oder Langzeitarbeitslose, abzuschaffen."