Groden-Kranich gegen Ehe für alle: Eine Schande für die Landeshauptstadt

Einem SWR-Bericht zufolge hat die Mainzer CDU-Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich angekündigt, am Freitag im Parlament gegen die Ehe für alle stimmen zu wollen. Hierzu erklären Lisa Hitscherich und Timo Haungs, die Vorsitzenden der Jusos Mainz:

 

„Wir sind schockiert, dass sich die Mainzer CDU-Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich der Öffnung der Ehe verweigert. Das ist eine Schande für die Landeshauptstadt! Mainz ist eine so vielfältige, bunte und offene Stadt – auch was unterschiedliche sexuelle Orientierungen betrifft. Frau Groden-Kranich tritt diese Vielfalt mit Füßen, wenn sie als Mainzer Stimme im Bundestag einzig und allein aufgrund von ideologischer Verblendung für eine Aufrechterhaltung von Diskriminierungen stimmt. Ihre Haltung passt nicht in das Jahr 2017. Und ihre Haltung passt schon gar nicht zu einem Mainz, in dem niemand aufgrund seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf.”

Das Fazit der Juso-Vorsitzenden:

 

„Ab September braucht Mainz endlich einen direkt gewählten Bundestagsabgeordneten, der die Würde aller Menschen über ewiggestrige Ideologien stellt. Frau Groden-Kranich kann das nicht sein. Ihr empfehlen wir stattdessen, sich in Mainz einmal genau umzuschauen – beispielsweise bei der Sommerschwüle am 22. Juli. Sie wird feststellen, wie bunte Vielfalt unsere Stadt bereichert.”

 

Foto: Benson Kua